Faszien Yoga

Faszien sind kollagenhaltige, faserige Bindegewebsstrukturen, die sich unter der Haut formen um Muskeln und Organe zu verbinden, einzuhüllen oder voneinander abzugrenzen. Charakteristisch sind deren Zugspannung.

In allen Yogastilen werden auch die Faszien und ihre Zugbahnen mit angesprochen, gedehnt und stimuliert.

Faszien Yoga bezieht wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Faszienforschung in die Übungspraxis mit ein.
Die statischen Formen der Körperpositionen (Asanas) werden bewußt verändert, um die Faszien intensiver zu stimulieren.

Die Prinzipien des Faszien Yogas sind:

 

  • spielerische und kreative Bewegungsvielfalt
  • Balance, Aufgespanntheit und Leichtigkeit
  • Zugbahnen in ihrer ganzen Länge zu dehnen
  • Fasziale Dehntechniken (fließende, schmelzende, aktiv geladene Dehnungen)
  • Myofasziale Selbstmassagen (z.B. mit Hilfe von Faszienrollen)
  • Elastische Rückfederungen (z.B. Känguruh-oder Froschartige Bewegungen)
  • Sensorisches Verfeinern (Techniken der Körperwahrnehmung)